Die Niederlage gegen Portugal ist deutlich. Auf dem Feld hielten die jungen Schweizerinnen
aber lange mit, zur Pause lag der Gastgeber nur 1:0 voraus. «Sie haben heute unsere Vorgaben umgesetzt und einen grossen Schritt vorwärts gemacht», lobte Trainerin Christine Schneider ihre Spielerinnen.

Dass der Favorit am Schluss 8:0 siegte, sei nicht entscheidend. «Bei sechs Spielen in sechs Tagen bringt es nichts, die besten Kräfte für ein schönes Resultat zu forcieren. Wichtig ist in solchen Momenten, dass die ganze Mannschaft zum Einsatz kommt und die Topleute noch Körner sparen können.»

Heute Abend spielt die Schweiz gegen Frankreich um Rang 5. Bereits klar ist, dass die Schweiz die EM nicht schlechter als auf Rang 6 abschliessen wird und sich damit für das Weltmeisterturnier an den World Roller Games 2019 in Barcelona mit allen Topnationen qualifiziert hat. «Für uns ist das ein schöner Erfolg. Seit Jahren arbeiten wir um den Anschluss und werden für die Mühen belohnt», so Simon von Allmen, Verantwortlicher für die Schweizer Nationalteams.