Triathlon
Triathlet Sven Riederer will in die Top 10

Eine Woche vor dem Grand Final der World Triathlon Serie 2014 in Edmonton bietet die Sprintdistanz in Stockholm die vorletzte Möglichkeit Punkte zu holen.

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Schweizer Hoffnung

Schweizer Hoffnung

Keystone

Für die fünf Schweizer Athleten gilt es zum einen, erste bzw. weitere Erfahrungen in der
WTS-Serie zu sammeln, und andererseits in die Top 20 bzw. Top 10 vorzustossen. Von den
jungen Athleten startet Jolanda Annen zum ersten Mal auf WTS-Niveau. Céline Schärer gibt
nach drei WTS-Starts in den Jahren 2011/12 hier ihr Comeback. „Als starke Schwimmerin
aber noch mit Defiziten im Laufen, braucht sie eine Führungsgruppe, die wegfährt, um ein
gutes Resultat zu erzielen“, so Christoph Mauch, Sportdirektor Swiss Triathlon.

Bei den Männern muss Adrien Briffod versuchen, in die „richtige“ Gruppe zu kommen, die er
bei seiner WTS-Premiere im Juli in Hamburg noch knapp verpasst hatte. „Dann ist vieles
möglich“, so Mauch. Sven Riederer und Andrea Salvisberg können bereits beide auf eine
Top 10 Klassierung in der Saison 2014 zurückblicken.

In Hamburg hatte beide mit den Rängen 36 bzw. 50 die Erwartungen nicht erfüllen können, in den letzten Trainings und
Schweizer Wettkämpfen aber eine ansteigende Form gezeigt. „Im Schwimmen hat Andrea
Salvisberg Vorteile, im Laufen schätze ich beide als gleich stark ein mit einem mentalen
Vorteil für Sven“, sagt Christoph Mauch, der sich von einem der beiden eine Top 10 und
vom anderen eine Top 20 Klassierung erhofft.

Das starke Feld der Männer umfasst die Top 8 des WTS-Rankings, angeführt von Javier
Gomez (Sp), Jonathan Brownlee (Gb) und Mario Mola (Sp). Bei den Frauen fehlen die
Nummern 1, 3 und 4 der Gesamtwertung, Gwen Jorgensen (USA), Helen Jenkins (Gb) und
Emma Jackson (Au). Gemeldet sind aus den Top 8 Jodie Stimpson (Gb, 2.), Sara Groff
(USA, 5.), Kirsten Sweetland (Ka, 5.) und Alice Betto (It, 8.).

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