Am meisten Treffer fielen bei Pfadi Winterthurs 34:38-Niederlage gegen die Kadetten Schaffhausen. Die Schaffhauser agierten in dieser torreichen Partie äusserst effektiv. Zwischen der 9. und 27. Minute benötigten sie für 15 Tore 17 Angriffe, und verwandelten ein 3:5 in einen 18:13-Vorsprung.

Keine Überraschung gab es in der Partie Wacker Thun gegen Amicitia Zürich (27:38). Obwohl die Berner Oberländer bis zur 44. Minute (24:27) relativ gut mit dem Schweizer Meister mithalten konnten, fehlten dem Heimteam letztlich die Kräfte. Auf Seiten der Zürcher, bei denen der Norweger Frank Löke bereits in der 26. Minute die rote Karte erhielt, weil er Sven Zbinden wegschubste, war der Bosnier Edin Basic mit 15 Toren überragend.

Obwohl der BSV Bern Muri nach 35 Minuten zuhause mit 19:15 gegen St. Otmar St. Gallen führte, gaben die Berner das Spiel noch aus der Hand und unterlagen 28:32. Die Berner brachen nach der Pause ein, als sie in sechs Minuten keinen Treffer zustande brachten und aus dem 19:15 ein 19:20 wurde.

Zum Start der Abstiegsrunde feierte Suhr Aarau ein seltenes Ereignis. Die Aargauer besiegten Fortitudo Gossau 38:28 und gewannen damit erstmals seit dem 14. Dezember 2008 (33:27 gegen Stäfa) wieder eine NLA-Partie. Bester Akteur auf Seiten der Suhrer war der deutsche Rückraumspieler Björn Navarin mit 11 Toren.

Handball, Nationalliga A, Finalrunde: Wacker Thun - Amicitia Zürich 27:38 (16:20). Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen 34:38 (14:19). BSV Bern Muri - St. Otmar St. Gallen 28:32 (15:14).

Rangliste (je 23 Spiele): 1. Amicitia Zürich 43. 2. Kadetten Schaffhausen 40. 3. St. Otmar St. Gallen 34. 4. BSV Bern Muri 30. 5. Pfadi Winterthur 24 (663:657). 6. Wacker Thun 24 (680:692).

Abstiegsrunde: Suhr Aarau - Fortitudo Gossau 38:28 (18:14).

Rangliste: 1. Kriens 22/23 (602:608). 2. RTV Basel 22/23 (597:616). 3. Suhr Aarau 23/12. 4. Fortitudo Gossau 23/11. 5. Grasshoppers 22/5. 6. GS Stäfa 22/3 (604:740).