Toni Seiler

Toni Seiler siegt am EuroSpeedway

Siegesfeier auf dem Dach der Callaway Competition-Corvette.

Toni Seiler

Siegesfeier auf dem Dach der Callaway Competition-Corvette.

Einen grandiosen Sonntag erlebte Toni Seiler (Bonstetten) beim achten ADAC GT Masters Saisonlauf vor 14 500 Zuschauern auf dem EuroSpeedway Lausitz.

In seiner Callaway Competition-Corvette erzielte Seiler gemeinsam mit seinem Teamkollegen Christian Hohenadel (Quierschied/D) seinen ersten Saisonsieg. Die Strecke im Osten Deutschlands liegt Toni Seiler und seiner Corvette Z06.R GT3 wie kaum eine andere. Bereits 2007 gewann der 51-Jährige im ADAC GT Masters an gleicher Stelle. Im ersten Rennen am Samstag wurden Seiler/Hohenadel achte, in beiden Läufen entschied Toni Seiler die Amateurwertung für sich.

Start-Ziel-Sieg

Der Sieg im Rennen am Sonntag geriet zu einem lupenreinen Start-Ziel-Erfolg. Christian Hohenadel hatte die gelbe Callaway-Competition-Corvette auf den ersten Startplatz gestellt und übernahm gleich ab dem Start die Führung. Bis zur Übergabe der über 500 PS starken Corvette zur Rennhalbzeit lag Hohenadel mit fünf Sekunden Vorsprung an der Spitze des Feldes. Toni Seiler übernahm die Corvette für die zweite Rennhälfte und stellte mit fehlerfreier Fahrt seinen zweiten Sieg im ADAC GT Masters sicher.

«Ich musste mich am Rennende nur noch darauf konzentrieren, die Corvette sicher über die Ziellinie zu fahren», jubelte Toni Seiler auf dem Siegerpodest. «Christian hatte bereits eine perfekte Vorarbeit geleistet. Dennoch war es nicht einfach. Ich musste mich in den letzten Runden stark konzentrieren, um das Auto auf der Strecke zu halten.»

Im Regen wohl etwas zu vorsichtig

Im ersten Rennen am Samstag fuhren Seiler/Hohenadel auf den achten Rang. Nach einem Wolkenbruch kurz vor dem Rennstart musste Seiler das Samstagsrennen auf nasser Piste in Angriff nehmen. «Ich war wohl im Regen etwas zu vorsichtig und habe die Regenreifen nicht richtig auf Betriebstemperatur bekommen. Ohne ABS war die Corvette im Regen auch schwierig zu fahren. Wir hatten allerdings eine sehr gute Boxenstrategie und Christian hat uns mit unserer starken Leistung in die Punkteränge gebracht.» In beiden Rennen durfte sich Seiler auf dem Siegerpodest den Pokal für den Sieg in der Amateuerwertung abholen. Die Amateurwertung dominiert Seiler mit sechs Siegen in acht Rennen und liegt dort mit 16 Punkten Vorsprung an der Spitze.

In der Fahrerwertung der ADAC GT Masters liegt Toni Seiler nach dem Sieg auf dem EuroSpeedway auf Position fünf. Der nächste Lauf der ADAC GT Masters findet am 21. bis 23. August im Rahmen des 1000-km-Rennens der Le Mans Series auf dem Nürburgring statt.

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