Der Deutsche, der letzte Woche das Turnier in Stockholm abbrechen und auch für das Turnier in Basel absagen musste, hat die Schweinegrippe aber bereits wieder überwunden und hofft nun doch noch auf einen Turnierstart im heurigen Jahr. "Ich hoffe noch immer, in Bercy kommende Woche spielen zu können", sagte der 31-Jährige sechs Tage vor Beginn des letzten Masters-1000-Turniers in Paris.

Die Symptome habe Haas relativ schnell überwunden, was seiner gesundheitlichen Fitness geschuldet sei, erklärte Erich Rembeck, der Team-Arzt der deutschen Davis-Cup-Mannschaft. Er müsse jetzt nur wieder zu Kräften kommen. "Wie alle Tennisspieler ist auch Tommy Haas international viel unterwegs. Dadurch erhöht sich natürlich die Ansteckungsgefahr." Auf der anderen Seite sind Spitzensportler aber auch widerstandsfähiger, so dass der Verlauf der Erkrankung in den meisten Fällen sehr viel kürzer und meist auch weniger heftig ist.

Der in Florida lebende Deutsche hatte am 22. Oktober beim ATP-Turnier in Stockholm nur die erste Partie bestritten, dann stellte der Hausarzt Schweinegrippe fest. Haas: "Nach dem Spiel ging es los. Kratzen im Hals, nachts Schüttelfrost und Fieber. Es war drei Tage richtig schlimm und ich konnte mein Hotelzimmer nicht verlassen. Es ging mir richtig schlecht."