Rugby

Südafrika folgt England in den WM-Final

Ein Bild mit Symbolcharakter. Der Südafrikaner Handré Pollard setzt sich gegen zwei Spieler aus Wales durch.

Ein Bild mit Symbolcharakter. Der Südafrikaner Handré Pollard setzt sich gegen zwei Spieler aus Wales durch.

Südafrika hat zum dritten Mal den Final der Rugby-Weltmeisterschaft erreicht.

Die Springboks setzten sich am Sonntag im zweiten Halbfinal in Yokohama gegen Wales 19:16 (9:6) durch und treffen nun am kommenden Samstag auf England.

Die Engländer hatten tags zuvor den Titelverteidiger Neuseeland mit 19:7 (10:0) Punkten demontiert. Die All Blacks und Wales spielen nun am Freitag in Tokio um Platz 3.

Die Südafrikaner können nach 1995 und 2007 zum dritten Mal Weltmeister werden. Nach den Halbfinals gehen die Engländer, die 2003 ihren bisher einzigen WM-Titel holten, aber als Favorit in das entscheidende Spiel. Denn ihr Triumph über Neuseeland kam einer Demontage gleich, die so vorher niemand für möglich gehalten hatte. Die zuvor in 18 WM-Spielen in Serie ungeschlagenen All Blacks hatten nicht den Hauch einer Chance.

Die Waliser verpassten derweil trotz der königlichen Unterstützung von Prinz Charles, der zuvor beim Abschlusstraining vorbeischaute, auch im vierten Anlauf ihren ersten WM-Final. Wie erwartet war der zweite Halbfinal taktisch geprägt. In der ersten Halbzeit kam weder Südafrika noch Wales zu einem erfolgreichen Try, Punkte gab es nur nach verwerteten Penaltys. Den ersten Try des Spiels vollendete Damien de Allende in der 57. Minute, nach der erfolgreichen Erhöhung führte Südafrika mit 16:9. Doch Wales ging ein hohes Risiko ein, legte nach einem Gedränge den Try und glich durch den anschliessenden Kick von Leigh Halfpenny zum 16:16 aus. Handré Pollard sorgte dann jedoch mit den nächsten drei Punkten kurz vor Schluss für die Entscheidung.

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