FC Aarau
Strasser: «Wollen dem FC Basel ein Bein stellen»

Heute morgen um 10 Uhr gab Fredy Strasser beim FC Aarau erstmals seit langem wieder den Takt vor. Am Mitwoch will der neue Aarau-Coach mit seiner Mannschaft dem FC Basel «ein Bein stellen».

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Fredy Strasser

Fredy Strasser

Sein Herz habe immer für den FC Aarau geschlagen, sagt Fredy Strasser. Der Cub habe ihm bei seiner langjährigen Tätigkeit sehr viel gegeben. «Jetzt ist es an der Zeit, dass ich wieder etwas zurückgebe», sagt Strasser im Interview mit Radio Argovia. Am liebsten würde er das mit dem Ligaerhalt tun, sagt er.

Strasser hat die letzten vier Spiele alle gesehen, ohne zu wissen, dass er danach auf der Trainerbank sitzen werde, wie er sagt. «Ranko hat hervorragende Arbeit geleistet, er hat den Draht zu den Spielern gefunden, diese konnten den Schalter sofort umlegen, wie von ihm gefordert», lobt er seinen erfolgreichen Vorgänger.

Jakovljevic ist ab heute nur noch Assistenztrainer. Ihm fehlt die notwendige Uefa-Pro-Lizenz, um einen Club in der höchsten Schweizer Liga für mehr als 21 Tage zu führen.

Strasser will Siegeswillen sehen

Am Mittwochabend (Anpfiff: 20:15 Uhr) trifft der FC Aarau im Brügglifeld auf den FC Basel. Die Basler wollen Meister werden, sie müssen dazu gewinnen. Für Strasser ist das keine leichte Ausgangslage für seinen ersten Auftritt. Er erwartet von der Mannschaft, dass sie vom ersten Moment an Siegeswillen zeigt, dass sie daran glaubt, dem FC Basel «ein Bein stellen zu können».

Heute steht bei FCA Auslaufen auf dem Programm. Für denen einen oder anderen Spieler etwas länger als sonst, morgen Dienstag dann wollen Jakovljevic und Strasser die Aarauer aufs Spiel gegen Basel einstellen und zwar gemeinsam.

«Es wird eine ganz spannende Sache», verspricht Strasser. Der neue Trainer hofft dabei auf die Fans. Ihre Unterstützung sei ganz, ganz wichtig. Klar ist für den Coach dabei: Die Mannschaft muss zuerst etwas zeigen, bevor der Funken aufs Publikum rüberspringt. Man darf am Mittwoch also eine aggressive und siegeswillige Elf erwarten. (rsn)