Die Tore zur 3:1-Führung von Paul Di Pietro (30.) und Thomas Rüfenacht (32.) bedeuteten die Entscheidung in dieser Partie.

Zug hinterliess in der Les-Vernets-Halle einen starken Eindruck und hätte im Mitteldrittel auch mehr Treffer erzielen können. Nach dem Doppelpack innerhalb von 93 Sekunden verwalteten die Innerschweizer den Vorsprung clever und fügten den Genfern die erste Heimniederlage nach sechs Siegen zu. Für den EVZ, bei dem auch Dale McTavish zweimal traf, war es der erste Sieg in Genf seit Oktober 2007.

Servette, bei dem Lausannes Alexandre Tremblay den gesperrten Juraj Kolnik nicht gleichwertig ersetzen konnte, verspielte mit dieser Niederlage womöglich den Qualifikationssieg. Der Rückstand auf Leader Bern beträgt bei drei (Bern noch zwei) ausstehenden Partien sechs Punkte.

Genève-Servette - Zug 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Les Vernets. - 7003 Zuschauer. - SR Rochette, Fluri/Müller. - Tore: 4. McTavish (Diaz) 0:1. 12. Rivera (Trachsler) 1:1. 30. Di Pietro (Dupont, Steinmann) 1:2. 32. Rüfenacht (McTavish, Björn Christen) 1:3. 59. McTavish (Oppliger, Patrick Fischer) 1:4 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Rivera) gegen Genève-Servette, 7mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Salmelainen; Holden.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Mercier, Goran Bezina; Vukovic, Malik; Höhener, Breitbach; Gobbi, Maurer; Toms, Rubin, Tremblay; Déruns, Savary, Salmelainen; Rivera, Trachsler, Suri; Flurin Randegger, Florian Conz, Hürlimann.

Zug: Markkanen; Dupont, Kress; Diaz, Patrick Fischer; Blaser, Snell; Schefer; Björn Christen, Rüfenacht, McTavish; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Duri Camichel, Oppliger, Corsin Camichel; Di Pietro, Steinmann, Fabian Lüthi.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Cadieux (verletzt) und Kolnik (gesperrt), Zug ohne Boumedienne (überzähliger Ausländer). Pfostenschüsse Oppliger (18.) und Holden (26.). Genève-Servette von 58:45 bis 58:55 ohne Torhüter. Timeout Genf (58:55).