Starker Europacup-Auftritt von Amicitia

Frank Löke

Frank Löke

Amicitia Zürich hat sich im Europacup auswärts eine hervorragende Ausgangslage geschaffen.

Der Schweizer Meister beendete das Achtelfinal-Hinspiel des Cupsieger-Cups gegen den elffachen dänischen Meister Kolding mit 30:30.

Die Zürcher liessen sich beim dänischen Tabellen-Vierten nicht anmerken, dass sie 24 Stunden zuvor mit dem Reise-Car in einen Auffahr-Unfall verwickelt gewesen waren, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Amicitia spielte von Beginn weg konzentriert und blieb mit den Dänen stets auf Tuchfühlung. Zur Pause führten die Schweizer 17:15; bis zur 50. Minute hatten sie sich sogar einen Viertore-Vorsprung (26:22) herausgearbeitet. In Topform befand sich der norwegische Internationale Frank Löke, der seine 11 Treffer alle aus dem Spiel heraus erzielte.

In der Schlussphase vergab das Team von Robbie Kostadinovich aber einen möglichen Sieg. Zum einen spielte Kolding in den letzten Minuten gegen Zürichs Spielmacher Andy Schmid (8 Tore) mit einer Manndeckung. Zum anderen pfiff das deutsche Schiedsrichter-Duo Fleisch/Rieber in dieser Phase rigoros gegen die Schweizer: Die letzten sechs Minuten agierte Amicitia permanent in Unterzahl. Den 30:30-Ausgleich erzielte Rene Hansen dreissig Sekunden vor Schluss.

Im Challenge Cup kam der BSV Bern Muri in Russland etwas überraschend zu einem Auswärts-Erfolg. Der Tabellen-Dritte der NLA siegte in Krasnodar 35:33. Das Achtelfinal-Rückspiel findet am Samstag, 21. Februar im "Exil" in Worblaufen statt, weil an diesem Tag in der Berner Wankdorf-Halle die Volleyball-Cupfinals bestritten werden.

Meistgesehen

Artboard 1