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Stadion Esp: Kunstrasen für 1,2 Millionen Franken

Stadion Esp Baden Dättwil

Esp soll Kunstrasen erhalten

Stadion Esp Baden Dättwil

Um heute schon für einen Aufstieg des FC Baden in die Challenge League vorzusorgen, soll das Stadion Esp einen Kunstrasen erhalten. Damit könnten auch mehr Junioren- und Frauenspiele stattfinden.

Martin Rupf

Noch spielt die erste Mannschaft des FC Baden in der 1. Liga. Sollte es dereinst mit dem Aufstieg in die Challenge League klappen, müsste im Stadion Esp laut Auflagen der Swiss Football League ein Kunstrasen her.

Doch das ist nicht der Hauptgrund, weshalb der Badener Stadtrat dem Einwohnerrat an der kommenden Sitzung (7. September) die Bewilligung eines Projektierungskredits von 60000 Franken beantragt. So viel kostet die Projektierung eines Kunstraseneinbaus im Stadion Esp.

Andere Plätze entlasten

Mit einem Kunstrasenplatz könnte das akute Sportplatz-Problem gelöst werden, ist Vizeammann Geri Müller überzeugt. Denn ein Kunstrasen kann ganzjährig und witterungsunabhängig bespielt werden. Wird der Rasen heute rund 180 Stunden genutzt, wären es bei einem Kunstrasen bis 2000 Stunden. Der neue Platz würde auch den Nachwuchs- mannschaften für Trainings zur Verfügung stehen. Das sei umso wichtiger, als sich deren Trainingseinheiten in den letzten Jahren praktisch verdoppelt hätten, heisst es beim Stadtrat. Der Kunstrasen würde so Ausweichplätze in Meierhof und Rütihof sowie Turnhallen entlasten, sagt Müller.

Weil auf der Sportanlage einzig das Stadion ausserhalb der Gewässerschutzzone liegt, kommt ein Kunstrasen nur dort infrage. Der Grund: Der Regen würde das Füllmaterial des Rasens ausspülen und dieses könnte in das Grundwasser gelangen.

1,2 Millionen Franken Kosten

Die Investitionen für den Einbau des Kunstrasens würden sich auf 1,4 Millionen Franken belaufen. Weil der Swisslos-Sportfonds Aargau 200000 Franken ans Projekt beisteuern würde, blieben der Stadt Baden noch Kosten von 1,2 Millionen Franken. Auch der FC Baden stellt finanzielle Unterstützung in Aussicht: Die bisherigen Abgaben von 10 Prozent des Eintrittspreises pro Besucher soll während dreier Jahre ab Einbau auf 20 Prozent erhöht werden. Die Unterhaltskosten wären in etwa gleich hoch wie beim jetzigen Rasen.

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