Freestyle.ch
Spektakel, Sprünge und viel Style: Das freestyle.ch feiert seine Volljährigkeit

Freestyle.ch feiert dieses Wochenende seinen 18. Geburtstag. Und zur Volljährigkeit haben die Veranstalter aufgetrumpft. Auf der Zürcher Landiwiese steht eine neue spektakuläre Arena und zum ersten Mal sind Frauen bei der Crossover Session mit dabei.

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Impressionen vom Freestyle.ch 2012 Spektakuläre Sprünge locken Tausende auf die Zürcher Landiwiese
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Spektakel pur am 18. freestyle.ch
Und deshalb heisst die Schanze Big Air
Ab gehts
Publikumsliebling Elias Ambühl wurde als crossover.champ auf einer Sänfte durch die Zuschauer getragen.
Spektakuläre Sprünge der Freeskier.
Ein Freeskier zeigt sein Können
Besucherinnen und Besucher des freestyle.ch schützen sich mit Schirmen gegen den Regen am Samstag
Spektakel auch am Abend auf der Bühne mit «Karaoke from Hell», wo die Freestyle-Cracks ihre Rockstar-Qualitäten zeigten.

Impressionen vom Freestyle.ch 2012 Spektakuläre Sprünge locken Tausende auf die Zürcher Landiwiese

Keystone

Tausende Sportfans strömten am Wochenende auf die Zürcher Landiwiese zum Event «freestyle.ch». In der Arena werden den Zuschauern spektakuläre Sprünge und waghalsige Aktionen präsentiert. Egal ob mit Snowboard, Freeski, FMX oder Mountainbike - freestyle.ch verspricht Spektakel pur.

Das neue Geländelayout hat sich bewährt: Die arenaförmig eng zusammengerückten Infrastrukturen der vier verschiedenen Sportdisziplinen garantieren Hexenkessel-Stimmung und Spektakel - erst recht beim disziplin-übergreifende Show-Contest Crossover Session.

Frauen und Männer in einem Wettkampf

Zwar konnten die FMXer und Mountainbiker aufgrund der Nässe nicht starten, doch dies tat der Stimmung keinen Abbruch. Denn freestyle.ch trumpfte mit einer Sensation auf: Als weltweit einziger Städte-Big-Air standen Frauen mit den Männern am Start. Und sie flogen gleich von Beginn weg in die Herzen der Fans.

Am Ende mussten die Damen den Thron des crossover.champ aber doch den Herren lassen: Der Schweizer Publikumsliebling Elias Ambühl überzeugte die Zuschauer im Retro-Kostüm, erntete am meisten Applaus und wurde am Ende auf einer Sänfte durchs Publikum getragen.

Eröffnet wurde der europaweit grösste Freestylesport-Event bereits am Vormittag bei durchzogenem Wetter vom OK-Präsident Erwin Flury: «Es ist ein besonderer Moment für mich, dass freestyle.ch nun erwachsen geworden ist. Besonders deshalb, weil der Event nichts von seiner Frische und Unbekümmertheit verloren hat. Die markanten Veränderungen in diesem Jahr sind überwältigend.»

Junge Überflieger in den Qualifikationen: Pat Burgener und Kai Mahler

Bei der Qualifikation im Freeski bewies insbesondere der knapp 17-jährige Kai Mahler aus dem Zürcher Fischenthal Nervenstärke und sprang mit einem Double Cork 1080 Mute Grab to Truck Driver Grab auf Platz zwei. Geschlagen geben musste er sich nur vom Sieger von 2010, Henrik Harlaut aus Schweden. Aus Schweizer Sicht bedauerlich ist das frühe Ausscheiden von Vorjahressieger Elias Ambühl.

Das gleiche Bild zeigte sich bei den Snowboardern: Lokalmatador Iouri Podladtchikov riskierte zu viel und konnte sich nicht für den Final-Sonntag qualifizieren. Der Mann der Stunde war der erst 18-jährige und nachnominierte Pat Burgener aus Lausanne. Mit dem ersten Backside Double Cork 1080 Mute Grab des Abends zeigte er seine Ambitionen auf die Finals und verwies Vorjahressieger Halldor Helgason aus Island auf den 3. Rang. Antoine Truchon aus Kanada gewann die Qualifikation.

Die Qualifikation der FMXer und Mountainbiker - letztere starten zum ersten Mal bei freestyle.ch - muss aufgrund der Nässe auf heute verschoben werden.

Spektakel auf Weltklasse-Niveau am Finaltag

Talent mussten die Athleten der Crossover Session anschliessend an den Contest auch noch einmal beweisen - allerdings nicht in der Luft, sondern auf der Bühne. Der Konzert-Act vom Samstagabend waren sie selbst: Zusammen mit der Band «Karaoke from Hell» gaben die Athleten ihre Rockstar-Qualitäten zum Besten. Es war der Kick-off in die Party-Nacht.

All zu spät dürften die Schweizer Top Guns aber nicht in Bett gegangen sein, denn heute wird entschieden, wer freestyle.champ wird.