Russlands Regierung musste angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise den Etat für die Wettbewerbe in der Schwarzmeer-Metropole drastisch senken, wie Dimitri Kosak, Olympia-Beauftragter und stellvertretender Ministerpräsident nach einer Besprechung mit Ministerpräsident Wladimir Putin am Dienstag in Moskau bestätigte. In Zahlen: Nur noch 8 Milliarden Ausgaben statt 9,4.

Putin hatte noch Ende Januar eine Staatsgarantie für den ursprünglich veranschlagten Olympia-Haushalt abgegeben. Sotschis Organisationschef Dimitri Tschernytschenko bezeichnete daraufhin Sotschi als eine "olympische Oase in der Wirtschaftskrise", da benötigte Gelder vorhanden seien.

Eine Ursache für die Rotstift-Politik der Russen kann auch der massive Wertverlust des Rubels durch die globale Finanzkrise seit vergangenen Sommer gegenüber Dollar und Euro sein. Der Sturzflug wirke sich vor allem negativ auf den Import von Baumaterialien und Ausrüstung aus.