Triathlon

Solothurner Triathletin Annaheim beim Finale auf dem Podest

Melanie Annaheim verblüfft mit Rang 3 in Peking

Melanie Annaheim verblüfft mit Rang 3 in Peking

Einen Tag nach Sven Riederer überrascht am Grand Final der WM-Serie der Triathleten auch Melanie Annaheim. Die Solothurnerin belegt in Peking den guten dritten Platz.

Für Melanie Annaheim, die vor drei Wochen mit Sven Riederer, Ruedi Wild und Nicola Spirig in Lausanne Team-WM-Silber geholt hat, ist der 3. Rang der bislang bedeutendste Einzel-Erfolg ihrer Karriere.

Noch vor zwei Wochen hatte sie sich an den Schweizer Meisterschaften in Uster in einem Wettkampf mit Windschattenfahrverbot auf der 40-km-Radstrecke mit Platz 3 hinter Spirig und der U23-Meisterin Céline Schärer begnügen müssen. In Peking liess Annaheim unter anderen die Schwedin Lisa Norden hinter sich, die vor einer Woche in Des Moines (USA) am bestdotierten Triathlon der Welt triumphiert hatte. Mit ihrem überragenden Abschluss beendete die 28-jährige Annaheim die WM-Serie im 10. Rang.

Die eigentliche Nummer 3 im Schweizer Team hinter Spirig und Daniela Ryf beendete die WM-Serie damit als bestklassierte Schweizerin. Allerdings hatte Spirig die Wettkampf-Saison erst Anfang Juli aufgenommen, während Ryf aus gesundheitlichen Gründen im August ihr Wettkampfjahr auch im Hinblick auf einen Erfolg versprechenden Aufbau für London 2012 im August vorzeitig abgebrochen hatte.

Wie bei den Männern ging auch bei den Frauen der WM-Titel an Grossbritannien. Gold holte Helen Jenkins, die in Peking hinter der Neuseeländerin und nachmaligen Silbermedaillengewinnerin Andrea Hewitt Platz 2 belegte.

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