Im ausgedünnten Feld kam der Schweizer nicht über Rang 5 hinaus. Mit diesem Resultat übernimmt der Schweizer zwar wieder die Weltcup-Führung mit 43 Punkten Vorsprung auf Gregor Schlierenzauer, der auf die Asienreise verzichtete. Doch der Toggenburger wollte sich ein fetteres Polster aufbauen.

Der Sieg ging an Olympiasieger Thomas Morgenstern mit 131,5 und 131 Metern. Der Österreicher feierte nach Bischofshofen den zweiten Saisonsieg und den 14. Weltcup-Erfolg insgesamt.

Auf der windexponierten Schanze in Sapporo braucht es stets eine gehörige Portion Wettkampf-Glück. Dieses fehlte dem Schweizer, der 2007 in Sapporo Weltmeister geworden war. Ein paar Minuten vor ihm waren Stefan Wank (De) und Stefan Thurnbichler (Ö) auf die Tagesbestweiten von 136,5 und 135,5 Meter gesegelt und schoben sich in der Endabrechnung vor den Schweizer. Danach schlief der Wind wieder ein. Pech beklagte insbesondere der Japaner Noriaki Kasai, der nach dem 1. Durchgang klar geführt hatte. Mit 112,5 Metern fiel er noch auf Rang 6 zurück.