Nachdem Teamleaderin Patty Schnyder (WTA 16) das Heimteam in Führung brachte, blieb Timea Bacsinszky (WTA 60) gegen Sabine Lisicki (WTA 62) ohne Chance.

Schnyder siegte in der Auftaktpartie gegen ihre Freundin Anna-Lena Grönefeld (WTA 64) 7:6 (7:0), 6:3. Bacsinsky verlor ihren ersten Ernstkampf seit dem 21. Oktober gegen die deutsche Nummer 1 0:6, 4:6. Am Sonntag stehen zwei weitere Einzel und das Doppel im Programm.

Die Entscheidung in der Partie zwischen Schnyder und ihrer Standard-Doppelpartnerin Grönefeld fiel im Tiebreak des ersten Satzes, das die Baselbieterin mit 7:0 für sich entschied. Mit fünf Fehlern in Serie machte die Deutsche ihrer Freundin den Gewinn der Kurzentscheidung einfach. Auch zu Beginn des zweiten Satzes nutzte Schnyder das kurze Zwischentief ihrer Gegnerin aus und ging 3:0 in Führung. In der Folge gab sich die Schweizerin, die ihre 30. Fedcup-Partie bestreitet, keine Blösse und kam nach 82 Minuten Spielzeit zu einem letztlich sicheren Zweisatzsieg.

Im zweiten Einzel lag Bacsinszky bereits 0:6, 0:2 zurück, ehe sie in die Partie fand und das Geschehen einigermassen ausgeglichen gestalten konnte. Der Lausannerin war die fehlende Matchpraxis anzumerken, hinzu kam, dass Lisicki fast fehlerfrei spielte und mit ihrem starken Aufschlag und ihrer Vorhand Punkt um Punkt verbuchte. Erst als die Fehlerquote der Deutschen stieg und Bacsinszky ihren Rhythmus fand, kam in der spärlich gefüllten Saalsporthalle ein wenig Spannung auf. Ob Bacsinszky auch im vierten Einzel am Sonntag zum Einsatz kommt, dürfte Captain Severin Lüthi wohl erst kurzfristig entscheiden.