Der FC Aarau setzte sich in Winterthur durch. Nach einer 2:0-Führung in der Pause gaben die Hauptstädter ihre Führung nicht mehr ab, auch wenn Winterthur noch auf einen Treffer verkürzen konnte. Damit heftet sich Aarau den Führenden Lausanne, Servette und Lugano weiter an die Fersen. Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison rückte der Super-League-Absteiger in der Tabelle auf Rang 4 vor.

Goalie zwischen den Beinen erwischt

Den Grundstein zum Erfolg legten die Aarauer Mitte der ersten Halbzeit, als David Marazzi (22.) und Daniel Aratore (26.) den FCA innerhalb von vier Minuten 2:0 in Führung brachten. Marazzi traf mit einem schönen Schlenzer von der Strafraumecke, Aratore erwischte nach guter Vorarbeit von Loris Benito Winterthur-Hüter Christian Leite zwischen den Beinen.

Winterthur wachte zu spät auf

Nach der Pause zeigte Winterthur eine Reaktion auf den Rückstand. Das Team von Boro Kuzmanovic drängte die Gäste vermehrt in die Defensive, zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Goran Antic (66.) reichte es dem Heimteam aber nicht mehr. Winterthur kassierte nach zuletzt zwei Siegen in Serie bereits die vierte Niederlage der Saison.

FCA-Trainer Jakovljevic sah sein Team in der ersten Halbzeit als klar bessere Mannschaft. In der zweiten Hälfte hätten seine Mannen dann doch auch noch Glück gehabt, dass die Zürcher nicht noch zum Ausgleich kamen, meinte er gegenüber dem Schweizer Sportfernsehen.

Aufstiegs-Geheimfavorit Winterthur ist nun nach sechs Spielen gegenüber der Spitze schon arg im Hintertreffen. (SI/cbk)