Zwei Tage vor dem Start des kontinentalen Turniers ist das togolesische Nationalteam in seinem Mannschaftsbus am Freitag von Unbekannten beschossen worden. Bei der Maschinengewehr-Attacke in der angolanischen Exklave Cabinda wurde nach Angaben des togolesischen Verbandes der Busfahrer erschossen; neun Mitglieder des Teams und der Delegation wurden verletzt.

Verängstigte togolesische Spieler forderten nach dem Vorfall die Absage des Turniers, das vom 10. bis 31. Januar in Angola stattfindet. Togos Auftaktspiel in der Gruppe B in der Provinzhauptstadt Cabinda ist für Montag gegen WM-Teilnehmer Ghana angesetzt.

Dieser Zwischenfall stellt nicht nur die Teilnahme Angolas beim Afrika Cup infrage, sondern die Durchführung des gesamten Turniers. In fünf Monaten findet erstmals in Südafrika eine Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent statt.