Rudern

Sechs Schweizer Boote in den Halbfinals

Souveräne Skiff-Weltmeisterin Pamela Weisshaupt

Souveräne Skiff-Weltmeisterin Pamela Weisshaupt

Der Auftakt zum Weltcupfinal auf dem Luzerner Rotsee ist der Schweizer Delegation geglückt. Fünf von acht Booten haben direkt die Halbfinals erreicht.

In den Hoffnungsläufen am Freitagnachmittag vermochte sich dann auch noch Regina Naunheim im Frauen-Skiff für die besten zwölf Boote zu qualifizieren.

Unter jenen Booten, die sich mit starken Vorläufen den Umweg über die Hoffnungsläufe erspart haben, befinden sich auch die beiden Schweizer Hoffnungsträger André Vonarburg und Florian Stofer. Die beiden Sempacher fuhren mit dem Doppelzweier in ihrer stark besetzten Serie exakt auf den geforderten dritten Platz. Geschlagen wurden sie einzig von den beiden Franzosen Cédric Berrest und Julien Bahain, die beim Weltcup-Auftakt in Banyoles den zweiten Platz erreichten und von den Olympia-Dritten Matthew Wells/Stephen Rowbotham, die in Banyoles gewannen und bei der zweiten Weltcup-Regatta in München auf Platz 4 ruderten. In den Halbfinals am Samstagnachmittag wird sich zeigen, wie stark die beiden Schweizer im internationalen Feld wirklich sind. Nochmals ist mindestens ein dritter Platz gefordert, um in den A-Final zu gelangen.

Mit einem kontrollierten Start-Ziel-Sieg fuhr auch Leichtgewichts-Weltmeisterin Pamela Weisshaupt im Skiff direkt in den Halbfinal. Die Zürcherin distanzierte die zweitplatzierte Italienerin Erika Bello um beinahe zwei Sekunden. Mit zweiten Plätzen in ihren Vorläufen erreichten auch Frédéric Hanselmann im Leichtgewichts-Skiff der Männer und die beiden Zürcher Simon Niepmann/Oliver Angehrn im leichten Zweier-ohne direkt die Halbfinals vom Samstag-Vormittag.

Erfreulich auch die Darbietung des Olympia-Projektbootes mit Silvan Zehnder, Mario Gyr, Lucas Tramèr und Patrick Joye, die im leichten Vierer-ohne auf Platz 3 fuhren und ebenfalls schon in den Halbfinals stehen. Regina Naunheim im Frauen-Skiff, Nora Fiechter und Sara Hofmann im Doppelzweier sowie Eliane Waser und Fabiane Albrecht im leichten Doppelzweier dagegen müssen den Umweg über die Hoffnungsläufe antreten, um die Halbfinals vielleicht doch noch zu erreichen.

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