Das Quartett um Ariella Kaeslin zeigte im ersten EM-Teamfinal mit Beteiligung eines Schweizer Frauen-Teams erneut gute Leistungen. Im Vergleich zur Qualifikation konnten sich die Turnerinnen von Cheftrainer Zoltan Jordanov auf Kosten der Ukraine und Holland um zwei Ränge auf den 6. Platz steigern.

Kaeslin war am Tag vor dem Gerätefinal an ihrem Paradegerät Sprung der gewohnt sichere Wert. Der "Tschussowitina" gelang ihr allerdings nicht wunschgemäss. Die Höchstschwierigkeit wurde um 0,3 Punkte schlechter bewertet als in der Qualifikation. Im inoffiziellen Sprung-Klassement schaute erneut der 3. Rang heraus.

Die 16-jährigen Neulinge Giulia Steingruber und Jessica Diacci turnten nicht mehr ganz so stark wie am Freitag. Am Schwebebalken verzeichneten beide einen Sturz. Jennifer Senn, die Linda Stämpfli ersetzte, machte ihre Sache am Stufenbarren gut, bevor sie am Boden zwei, drei kleine Fehler beging.