Lange Zeit hatte es nach einer Kanterniederlage ausgesehen. Die Schweizer wurden zu Beginn von den Dänen überrannt; in der 16. Minute lagen sie bereits 5:11 zurück. Das Pausenresultat von 12:20 widerspiegelte die Kräfteverhältnisse in den ersten 30 Minuten. Bis zur 44. Minute wuchs der Rückstand gar auf elf Tore (18:29) an. Doch die Gäste zeigten Moral; nach dem 23:32 (49.) liessen sie nur noch zwei Gegentreffer zu. Mit einer etwas grösseren Kaltblütigkeit wäre gar ein noch besseres Resultat möglich gewesen.

Grossen Anteil an der Schweizer "Aufholjagd" hatte Torhüter Remo Quadrelli. Der Keeper von Kadetten Schaffhausen, der ab der 14. Minute anstelle von Pascal Stauber zum Einsatz kam, wehrte in der zweiten Halbzeit elf Schüsse ab - total gelangen ihm 15 Paraden. Auch Regisseur Andy Schmid vermochte sich zu steigern; er erzielte fünf seiner sechs Treffer nach der Pause. Auch der linke Flügel Florian Goepfert reüssierte sechsmal, wobei er es auf eine hundertprozentige Effizienz brachte.