Die Schweizer Equipe verzichtete nach interner Absprache auf Olympiasieger Steve Guerdat, der Nino des Buissonnets eine Ruhepause gönnt. Das Team, bestehend aus St.Gallen-GP-Sieger Paul Estermann mit Castlefield Eclipse, Jane Richard Philips mit Pedro, Romain Duguet mit Quorida de Treho und Pius Schwizer mit Toulago, belegte mit 4 Punkten nach dem ersten Durchgang hinter Holland noch den zweiten Zwischenrang. Estermann und Schwizer drehten Blankorunden. Dann folgte der Absturz. Estermanns "Milly" verweigerte vor der Dreierkombination, weil sie zu wenig Schwung hatte. Einzig Pius Schwizer vermochte mit seinem neunjährigen Toulago erneut zu überzeugen und kam mit nur einem Abwurf ins Ziel.

Mit 16 Punkten im zweiten Umgang fiel die Equipe von Andy Kistler noch auf den sechsten Platz zurück. Sie hat nun mit vier Starts ihr Qualifikationspensum für den Final in Barcelona vom 9. bis 12. Oktober abgeschlossen. Nach dem Sieg in Lummen, dem vierten Platz in St. Gallen, dem letzten in La Baule und nun dem 6. Rang in Rotterdam totalisiert die Schweiz 280 Punkte. Damit nimmt sie im Zwischenklassement hinter Frankreich (345 Punkte) Rang zwei ein. Allerdings haben einige Equipen wie Holland und Deutschland erst zwei zählbare Turniere bestritten. Sieben der zehn Teams in der Europa Division I qualifizieren sich für den Final.