Von Beginn an drückte der Schweizer Meister dem Spiel den Stempel auf und steigerte sich gegen das französische Spitzenteam um Weltmeister und Olympiasieger Nikola Karabatic phasenweise in einen Spielrausch. Herausragender Akteur bei den Kadetten war der isländische Torhüter Björgvin Gustavsson, der die französische Offensive immer wieder zum Verzweifeln brachte.

Gut sieben Minuten vor Schluss führten die Kadetten in der Eulachhalle sogar mit zehn Toren Vorsprung. Ein leichtes Nachlassen in der Offensive hatte zur Folge, dass die Franzosen in der Schlussphase den Schaden zumindest noch in Grenzen halten konnten.

Trotz der kleinen Baisse in den letzten Minuten stehen die Chancen für den Aussenseiter gut, sich in zehn Tagen im Rückspiel in Südfrankreich erstmals in der Vereinsgeschichte für die Runde der besten acht Mannschaften Europas zu qualifizieren.