Das Team von Goran Perkovac fertigte Gastgeber Zypern 36:16 ab.

Die Einheimischen hatten am Vortag mit dem 31:30-Sieg gegen Weissrussland für eine grosse Überraschung gesorgt. Deshalb war die Perkovac-Equipe gewarnt und wollte rasch für klare Verhältnisse sorgen. Dies gelang ihr. Von der 14. bis zur 29. Minute setzte sie sich von 7:5 auf 17:6 ab. Auch danach liessen die Schweizer mit der Konzentration nicht nach und zermürbten damit die Gastgeber.

Die SHV-Auswahl deckte mit ihrer aggressiven Verteidigung die Limiten der Zyprioten deutlich auf. Diese machten zwangsläufig Fehler, sodass die Schweizer immer wieder zu Gegenstoss-Toren kamen. Und wie bereits am Vortag überzeugten die beiden Torhüter. Pascal Stauber brillierte bis zur seiner Auswechslung in der 56. Minute mit 20 Paraden und liess nur 15 Gegentore zu. Roman Schelbert kam beinahe zu einem "Shutout". Der Keeper von Kriens-Luzern hielt die ersten fünf Schüsse der Zyprioten, darunter zwei Penaltys, und musste sich erst kurz vor Schluss zum einzigen Mal bezwingen lassen.

In der Offensive kamen die Schweizer auf eine Effizienz von 66 Prozent. Wie bereits gegen die Färoer war Andy Schmid der beste Werfer seines Teams. Der Regisseur vom dänischen Verein Bjerringbro-Silkeborg reüssierte neunmal.

Zum Abschluss des Qualifikationsturniers trifft die SHV-Auswahl am Sonntag auf das bisher enttäuschende Weissrussland. Mit einem Unentschieden erreicht sie mit Sicherheit die Barrage im Juni, in der sie es mit einem EM-Teilnehmer zu tun bekäme. Falls Zypern die Färöer besiegt, können sich die Schweizer gegen die Osteuropäer gar eine Niederlage mit zehn Toren Differenz leisten.

WM-Vorqualifikation. Gruppe 1. 2. Spieltag: Schweiz - Zypern 36:16 (17:8). Färöer - Weissrussland 32:39 (15:22). - Rangliste (je 2 Spiele): 1. Schweiz 4. 2. Weissrussland 2 (69:63). 3. Zypern 2 (47:66). 4. Färöer 0.