Handball

Schweizer gegen Spanien chancenlos

Kein Durchkommen für die Schweizer gegen Spaniens Abwehr

Kein Durchkommen für die Schweizer gegen Spaniens Abwehr

Vier Tage nach dem 24:30 in Mazedonien verlieren die Schweizer Handballer auch das 2. Spiel der zweiten EM-Qualifikations-Phase. Das Team von Goran Perkovac unterliegt in Schaffhausen Spanien 22:33.

Zwar war es von Beginn weg ersichtlich, dass sich die Schweizer für den schwachen Auftritt in Mazedonien rehabilitieren wollten. Doch sie verfügten schlichtweg über zu wenig Klasse, um die Weltklasse-Mannschaft von Spanien zu bedrängen. Nach 15 Minuten lag die SHV-Auswahl bereits mit sechs Toren (3:9) zurück. Kurz nach der Pause kam etwas Hoffung auf, nachdem die Gastgeber von 6:14 (28.) auf 10:14 (32.) verkürzt hatten. Doch nur sieben Minuten später lagen sie wieder mit acht Treffern in Rücklage.

Immerhin konnten sich die Schweizer nach der Pause in der Offensive steigern. In den zweiten 30 Minuten erreichten sie eine Angriffseffizienz von rund 47 Prozent, nachdem sie in der ersten Hälfte lediglich 31 Prozent betragen hatte. Trotz mehr Dynamik bekundeten die Einheimischen grosse Mühe, sich gegen die grossgewachsene und sehr variable Verteidigung der Iberer durchzusetzen. Zudem scheiterten sie nicht weniger als 19-mal am spanischen Keeper Arpad Sterbik, der zu den weltbesten seines Faches gehört. Wie gross der Respekt vor Sterbik war, zeigt auch die Tatsache, dass er bei zwei Penaltys von Manuel Liniger und Andy Schmid nicht einmal eingreifen musste.

Auch in der Verteidigung stiessen die Schweizer an ihre Grenzen. Zum besten Werfer der SHV-Auswahl avancierte der linke Flügel Florian Goepfert mit fünf Toren. Das nächste Spiel in der EM-Qualifikation steht erst am 4. April in St. Gallen gegen Portugal an. Dann sind zwei Punkte Pflicht, wollen die Schweizer den angestrebten 3. Gruppenrang erreichen.

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