In Abwesenheit von Nicola Spirig klassierten sich Lisa Berger und Jolanda Annen in den Rängen 40 und 49 mit über fünf beziehungsweise fast neun Minuten Rückstand.

Siegerin wurde Flora Duffy von den Bermudas. Sie profitierte allerdings davon, dass die beiden zuerst ins Ziel gelaufenen britischen Trainingspartnerinnen Jessica Learmonth und Georgia Taylor-Brown disqualifiziert wurden. Sie liefen Hand in Hand auf die Ziellinie zu, ergriffen das Band gleichzeitig und wurden gemäss ITU- Reglement disqualifiziert, da sie sich nicht bemüht hatten, ein Unentschieden zu vermeiden.

Die abschliessende Laufstrecke war von den Veranstaltern wegen Hitze um die Hälfte auf fünf Kilometer verkürzt worden. Die Urnerin Jolanda Annen, bei den Spielen 2016 in Rio Vierzehnte und ein Jahr später Neunte in der WM-Serie, verpasste als eigentliche Schweizer Nummer 2 hinter Spirig ein besseres Resultat wegen einer unzureichenden Schwimmleistung. Die Wassertemperatur betrug 30,3 Grad (!), die Lufttemperatur 31,5 Grad.

An der Startlinie fehlte unter anderen die Schweizer Teamleaderin Nicola Spirig, die erst vor vier Monaten zum dritten Mal Mutter geworden war. Die Zürcherin verzichtete deshalb und auch auf Grund der Reisestrapazen im Hinblick auf den Grand Final der WM-Serie vom 31. August in Lausanne.