In Appenzell deklassierte die Equipe von Goran Perkovac den punktelosen Gruppenletzten 35:21. Sämtliche zwölf Akteure schossen mindestens einen Treffer.

Bis zur 13. Minute bereiteten die Färöer den Gastgebern mit ihren robusten Stilmitteln mehr Mühe als erwartet. Als Goran Perkovac aber mit Graubner, Ursic und Engeler drei neue Spieler einwechselte, verschafften sich die nun vor allem defensiv besseren Schweizer sofort den entscheidenden Vorteil. Innerhalb von zehn Minuten erhöhte die SHV-Auswahl den Vorsprung auf sieben Treffer.

Die Färinger fanden in jener Phase kaum mehr ein Mittel und leisteten sich acht missratene Angriffe in Serie. In der zweiten Hälfte erlitt die Nummer 44 des EHF-Rankings den früher erwarteten Einbruch. Vor allem Kurth und Liniger drehten auf. Das Duo trug neun Tore zum bislang deutlichsten Erfolg der EM-Qualifikation bei.