Der Equipenchef Andy Kistler begründete die Nomination mit seinem Bauchgefühl. "Selten ist mir ein Entscheid so schwer gefallen", sagte er. Einerseits wolle er vor dem Heimpublikum erfolgreich sein, andererseits gelte es die Paare mit Blick auf die EM in Aachen zu sichten. Unter anderem aus diesem Grund reitet Schwizer auch auf der zehnjährigen Stute Amira und nicht mit seiner Nummer 1 Caretina de Joter, die nicht in St. Gallen ist.

Kistler hätte sich die Startnummer 7 gewünscht. "Das ist meine Glückszahl", sagte er. Bei den idealen Bedingungen auf dem trockenen Rasen im Gründenmoos dürfte aber die Startreihenfolge mit Position zwei für die Schweiz keinen grossen Einfluss haben. Für die einheimische Equipe eröffnet Guerdat. Mit einem Nullfehlerritt soll er seinen Teamkollegen Sicherheit geben. Danach folgen Duguet und Fuchs, als letzter Schweizer steigt Schwizer in den Parcours.

Auslosung der Nationenpreis-Startreihenfolge vom Freitag: 1 Deutschland. 2 Schweiz (Steve Guerdat/Nino, Romain Duguet/Quorida de Treho, Martin Fuchs/Clooney, Pius Schwizer/Amira), 3 Grossbritannien. 4 Italien. 5 Grossbritannien. 6 Belgien. 7 Frankreich. 8 Irland.