Schurtenberger verwies bei seiner Premiere den Humlikoner Hausherren Paul Freimüller und den Luzerner Niklaus Rutschi auf die Ehrenplätze. Vor elf Jahren war Niklaus Schurtenberger bereits einmal Zweiter geworden, damals hinter Pius Schwizer, nun sicherte sich der Lysser mit 46 Jahren den Cupsieg. Auf dem 12-jährigen Sport- und Zuchthengst D. vom Schlösslihof blieb der Olympia-Reiter in beiden Umgängen fehlerfrei.

Ein Doppelnuller gelang bei der 36. Austragung der Traditionsprüfung an der die erfolgreichsten Springreiter der Sommersaison teilnehmen, nur noch Paul Freimüller auf Carlos. Auch Freimüller gelang bei der fünften Finalteilnahme die bisher beste Klassierung. Dritter wurde Niklaus Rutschi aus Alberswil LU, der im verkürzten zweiten Umgang zwar die beste Zeit erzielte, den Sieg jedoch mit einem Abwurf am letzten Hindernis vergab.

Im Final fehlten die Weltmeisterschaftsteilnehmer Paul Estermann, Pius Schwizer und Steve Guerdat, die ebenfalls qualifiziert gewesen wären. Ausserdem traten nur neun Reiter an, weil der Genfer Philippe Rizzoli kurzfristig absagte.