"Es gibt immer wieder kleine Anzeichen, die uns Mut machen. Aber wir wissen auch, dass wir geduldig sein müssen." Die Familie bedankte sich am Mittwoch erneut für die Anteilnahme an Schumachers Schicksal.

Der siebenfache Formel-1-Weltmeister war am 29. Dezember im Skigebiet Méribel in den französischen Alpen zwischen zwei markierten Pisten gestürzt und mit dem Kopf auf einen Fels aufgeschlagen.

Er wurde mit einem lebensgefährlichen Schädel-Hirn-Trauma in die Universitätsklinik von Grenoble gebracht, wo er wochenlang im künstlichen Koma lag. Inzwischen haben die Ärzte die Aufwachphase des 45-Jährigen eingeleitet, die aber lange Zeit dauern kann. Nähere Angaben zum Gesundheitszustand hat Schumachers Management nicht gemacht.

"Es war von Anfang an klar, dass dies ein langer und schwerer Kampf sein wird", erklärte Kehm. Die Dauer des Genesungsprozesses spiele aber "keine Rolle". "Michael hat sich sehr ernste Verletzungen zugezogen. Das ist schwer zu begreifen für uns alle, auch weil es eine so banale Situation war, in der Michael verunglückte, nachdem er zuvor so viele brenzlige Situationen überstanden hatte."

Die Erklärung wurde wegen des "wachsenden Interesses" an Schumachers Gesundheitszustand vor Beginn der neuen Formel-1-Saison veröffentlicht, wie Kehm erklärte.