Kamui Kobayashi belegte im Sauber-Ferrari Platz 6. Der 24-jährige Japaner verlor mit 1:22,315 Minuten über eine halbe Sekunde auf die Bestzeit seines Teamkollegen Sergio Perez vom Vortag. Mit simulierten Qualifying-Runs am Morgen und einer Grand-Prix-Simulation nach der Mittagspause absolvierte das Sauber-Team das gleiche Programm wie am Donnerstag.

Der Tagesbeste Michael Schumacher benötigte im runderneuerten Mercedes 1:21,249 Minuten für seine schnellste Runde auf dem Circuit de Catalunya. Dritter hinter Fernando Alonso im Ferrari wurde Schumachers Teamkollege Nico Rosberg, der am Nachmittag ans Steuer des Silberpfeils durfte und das Potenzial des weit verbesserten Mercedes bestätigte. Weltmeister Sebastian Vettel belegte mit über anderthalb Sekunden Rückstand auf Schumacher lediglich Platz 8. Zudem blieb der Wahl-Thurgauer mit dem neuen Red Bull-Renault drei Minuten vor Testende auf der Strecke stehen.

Sauber und sechs weitere Rennställe absolvierten die letzten Testrunden vor dem WM-Auftakt am 27. März in Melbourne. Die Teams von McLaren, Ferrari, Mercedes, Williams und HRT stehen derweil am Samstag nördlich von Barcelona nochmals zu Testzwecken im Einsatz.

Montmeló (Sp). Formel-1-Testfahrten. Vierter Tag: 1. Michael Schumacher (De), Mercedes, 1:21,249 (67 Runden). 2. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 0,365 Sekunden zurück (141). 3. Nico Rosberg (De), Mercedes, 0,539 (22). 4. Nick Heidfeld (De), Lotus-Renault, 0,824 (67). 5. Rubens Barrichello (Br), Williams-Cosworth, 0,984 (89). 6. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari, 1,066 (98). Ferner: 8. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault, 1,684 (64). - 14 Teilnehmer.