Beim dritten Sieg in Folge auf höchster europäischer Klub-Ebene sorgte Schmid im spektakulären Finish einmal mehr solo für die Differenz zu Gunsten der Baden-Württemberger. Zwei der letzten drei Angriffe schloss der Regisseur erfolgreich ab, womit der Schweizer innerhalb von 120 Sekunden den Umschwung vom 22:24 zum achten Erfolg in der aktuellen Kampagne ermöglichte.

Der "Beckenbauer des Handballs", wie der zweifache Weltmeister Ola Lindgren den Schweizer Spielmacher vor wenigen Tagen adelte, führte den deutschen Titelträger zwei Runden vor dem Ende der Gruppenphase auf Kosten des mazedonischen Star-Ensembles Vardar Skopje an die Spitze.

Der direkte Vorstoss unter die Top 8 Europas käme angesichts der internationalen Konkurrenz einem mittleren Coup gleich. Das Restprogramm ist für den Top-Bundesligisten lösbar: Celje auswärts, Szeged vor eigenem Anhang.