Fussball
Schiri fühlte sich bedroht

Beim Stand von 3:2 für den FC Gränichen kam es am Sonntag beim 3.-Liga-Fussballspiel in Niedergösgen zum Abbruch. Der Grund: Der Schiedsrichter fühlte sich von einem Spieler bedroht.

Merken
Drucken
Teilen

In der 3.-Liga-Gruppe 1 kam es am Sonntag zu einem Spielabbruch in der Partie zwischen Niedergösgen und Gränichen. Grund: Der Schiedsrichter fühlte sich bedroht.

75 Minuten waren gespielt, Gränichen führte mit 3:2, als es passierte: Schiedsrichter Boro Cvijanovic verwies einen Gösger Spieler wegen Unsportlichkeit und Schiedsrichter-Beleidigung vom Platz. Ins anschliessende Wortgefecht griff neben dem aufgebrachten Gösger auch noch ein Ersatzspieler des Heimteams ein. «Ich habe den Spieler mit der roten Karte in die Garderobe geschickt. Er wollte aber nicht gehen und sagte mir mehrmals krasse Beleidigungen ins Gesicht. Bevor er dann vom Feld ging, drohte er, dass er vor der Garderobe auf mich warten werde. Unter diesen Umständen konnte ich das Spiel nicht fortsetzen », so Cvijanovic.

«Der Platzverweis war gerechtfertigt, der Spielabbruch aber absolut unverständlich. Es gab keinerlei Handgreiflichkeiten », sagt Niedergösgens Präsident Guido Ackermann. Jetzt wartet man beim AFV auf die Stellungnahme der Vereine und den Schiedsrichterrapport. Bis frühestens heute Abend fällt der Entscheid, ob Niedergösgen mit einer Forfait-Niederlage definitiv in die 4. Liga absteigt. (raf)