Triathlon

Schildknecht vor Hattrick in Zürich

Schildknecht

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Den Teilnehmer am Ironman Switzerland stellt sich eine schwierige Aufgabe: Wie soll man bloss Ronnie Schildknecht am dritten Sieg in Folge hindern?

Sicher muss sich Schildknecht vor seinem Kumpel Stefan Riesen (Sieger Ironman Switzerland 2006) oder Mike Aigroz in Acht nehmen. Der Romand glänzte vor einem Jahr am Ironman Nizza mit der besten Radzeit und vor fünf Wochen wurde er hinter Dreifach-Sieger Schildknecht Zweiter am Ironman 70.3 in Rapperswil-Jona. Von den Aussenseitern scheint der Zofinger Stefan Lüscher zu einer Überraschung fähig. Doch Schildknecht wirkt im Vergleich zu 2007 und 2008 eher noch stärker. Der vierte Platz an der letztjährigen Ironman-WM auf Hawaii scheint bei ihm nochmals einen zusätzlichen Schub bewirkt zu haben.

Selbst in nationalen Kurzdistanz-Rennen vermag Schildknecht den Schweizer Spezialisten mit Weltklasse-Palmarès wie Sven Riederer oder Reto Hug tüchtig einzuheizen oder diese gar zu besiegen. Wie vor zwei Wochen, als er am Sempachersee-Triathlon Hug auf Platz 2 verweisen konnte.

Offener als das Männer-Rennen scheint die Ausgangslage im Frauenrennen zu sein. Vorjahressiegerin Sibylle Matter (35) könnte durch die Ironman-Debütantin Sarah Schütz (32) überflügelt werden. Schütz, die Nummer 4 der Schweiz über die olympische Distanz, hat in den bisherigen Triathlons dieser Saison imponiert. Zuletzt gewann sie in Nottwil über die olympische Distanz vor der nachmaligen Europameisterin Nicola Spirig und vor allem auch in Rapperswil-Jona über die halbe Ironman-Distanz.

Mit einem Sieg würde sich die Zürcherin einen der 75 Startplätze, welche in Zürich zu holen sind, für die Ironman-WM auf Big Island in Hawaii sichern. Und dort hätte sie am 10. Oktober gute Chancen, in die Top Ten und damit in die Preisgeld-Ränge zu kommen.

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