Beim Saisonfinale in Wales fing er seinen Herausforderer Mikko Hirvonen erst auf den letzten Metern ab. Der Erfolg in Wales war sein 54. Sieg im 125. WM-Rallye. In der Siegerliste folgt der Finne Marcus Grönholm (30 Siege) mit deutlichem Abstand.

Nach dem denkbar knappen Triumph über den Finnen Hirvonen (WM-Endstand: 93:92), fehlt dem 35-jährigen Elsässer nur noch ein Titel zum Rekord des Rheinländers Michael Schumacher, der in der Formel 1 siebenmal Champion war. Sechs WM-Kronen in Folge, wie Loeb sie seit 2004 sammelte, schaffte allerdings nicht einmal Schumacher.

Hirvonen, der mit einem Punkt Vorsprung zum Saisonfinale gekommen war, hatte Loeb allerdings einen faszinierenden Kampf geliefert. Zwar war der Franzose von Beginn an vorn, doch Hirvonen gab auch bei 30 Sekunden Rückstand zu Beginn der Schlussetappe nicht auf. Nach zwei Bestzeiten am Sonntagmorgen löste sich aber nach einer harten Landung an einer Sprungkuppe die Motorhaube an seinem Ford Focus. Der Finne musste die Abdeckung abreissen, verlor dadurch rund eine Minute und letztlich das Duell um den Titel.