Trotz des negativen Entscheids können Peter Sauber und Co. auf den Start an den nächstjährigen Grands Prix hoffen. Die FIA hat angekündigt, zugunsten des Rennstalls aus Hinwil die Anzahl der teilnehmenden Equipen auf 14 zu erhöhen. Den entsprechenden Antrag will der Verband so schnell als möglich an die bestehenden Teams stellen. Selbst wenn die Anfrage keine Zustimmung fände, wäre die Türe für Sauber noch nicht zu, zumal davon ausgegangen werden kann, dass nicht alle zugelassenen 13 Teams im kommenden März beim Saisonauftakt in Bahrain auch tatsächlich mit von der Partie sein werden. Den freien Platz könnte dannzumal Sauber übernehmen.

Lotus kann bei seinem Wiedereinstieg in die Formel 1 auf Support aus Malaysia zählen. Unterstützt wird der Rennstall von einem Konsortium, bestehend aus mehreren Unternehmen, und der malaysischen Regierung. Als Teamchef wird Tony Fernandes amten. Fernandes gründete in Malaysia die Firma Tune Air, zu der unter anderem die Billig-Fluglinie Air Asia zählt.

Letztmals war Lotus 1994 in der Formel 1 vertreten. Zwischen 1960 und 1987 feierte das Team insgesamt 79 Siege und gehört damit zu den erfolgreichsten Teilnehmern. In Lotus-Autos wurden Jim Clark (1963 und 1965), Graham Hill (1968), Jochen Rindt (1970), Emerson Fittipaldi (1972) und Mario Andretti (1978) Weltmeister.