Nach einer überzeugenden ersten Hälfte mit einer gewohnt starken Deckung erspielte sich Pfadi bis zur 37. Minute ein Polster von fünf Toren (17:12), ehe beim Cupsieger ein kleiner Einbruch folgte. Mit einigen starken Paraden von Jonas Kindler und dem in der Offensive auftrumpfenden Tschechen Ondrej Zdrahala (10 Tore) stemmte sich St. Otmar gegen die drohende Niederlage. Bis zur 54. Minute schafften die Ostschweizer den Ausgleich zum 23:23.

In der Schlussphase konnte sich Pfadi mit Roman Sidorowicz und dem sicheren Penaltyschützen Marvin Lier jedoch auf zwei wiedergenesene Leistungsträger verlassen. Der Favorit kam doch noch zum verdienten Heimsieg.

Somit wurden in der ersten Playoffrunde alle Teams mit Heimrecht ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Spiele der 2. Runde finden am kommenden Mittwoch statt.

Telegramm und Resultat:

Pfadi Winterthur - St. Otmar St. Gallen 28:25 (13:10)

910 Zuschauer. - SR Jergen/Zaugg. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Pfadi, 7mal 2 Minuten gegen St. Otmar.

Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius (ab 44.); Bräm (2), Maros, Pecoraro (1), Hess (4), Langerhuus (4/3), Sidorowicz (5), Lier (6/5), Heer (2), Jud (3), Freivogel, Svajlen (1).

St. Otmar St. Gallen: Kindler/Shejbal (für 1 Penalty); Hedin, Gwerder, Bamert, Rauch, Jurilj (3), Zdrahala (10/1), Wetzel (4), Kaiser (4/2), Milovic (1), Höning (3).

Bemerkungen: Pfadi ohne Ott, Cédric Tynowski, Vernier und Kudiz (alle verletzt), Joël Tynowski und Kasapidis (beide nicht eingesetzt), St. Otmar St. Gallen ohne Hörler, Geisser und Thür (alle verletzt), Linde, Fricker und Gasser (alle nicht eingesetzt). Verhältnis verschossene Penaltys: 2:3.

Pfadi Winterthur (2. Finalrunde) - St. Otmar St. Gallen (7.) 28:25 (13:10); Stand 1:0.