Leichtathletik

Rogowska entthronte die Russin

Jelena Isinbajewa

Jelena Isinbajewa

Die Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa (26) ist an den Weltmeisterschaften in Berlin abgestürzt.

Die Überfliegerin der letzten Jahre pokerte im Final zu hoch und scheiterte sowohl einmal auf ihrer Einstiegshöhe von 4,75 m als auch zweimal über 4,80 m und kam im Feld der zwölf Teilnehmerinnen nicht in die Wertung. Damit stand die 26-fache Weltrekordhalterin erstmals seit den WM 2003 in Paris an einem Grossanlass nicht auf dem obersten Podest.

Sie wisse nicht, was passiert sei, sagte Isinbajewa mit Tränen in den Augen, sie sei bereit gewesen. Isinbajewa gewann sowohl 2005 in Helsinki als auch 2007 in Osaka den WM-Titel, 2004 (Athen) und 2008 (Peking) holte sie jeweils Olympia-Gold.

Von Isinbajewas Fauxpas profitierte die Polin Anna Rogowska, die mit 4,75 m den Wettbewerb gewann. Silber holte sich Rogawskas Landsfrau Monika Pyrek und die Amerikanerin Chelsea Johnson, die jeweils 4,65 m übersprangen. Rogowska, die Olympia-Dritte von Athen, hatte bereits vor einem Monat in London angedeutet, dass mit ihr zu rechnen ist. Damals fügte sie Isinbajewa deren erste Niederlage nach eineinhalb Jahren zu.

Stab: 1. Anna Rogowska (Pol) 4,75. 2. Monika Pyrek (Pol) und Chelsea Johnson (USA), je 4,65. 4. Silke Spiegelburg (De) 4,65. 5. Fabiana Murer (Br) 4,55. 6. Kate Dennison (Gb) 4,55. 7. Anna Battke (De) und Tatjana Polnowa (Russ), je 4,40. - Ohne gültigen Versuch ausgeschieden: Jelena Isinbajewa (Russ).

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