Masters 1000

Roger Federer scheitert an Tsonga

Kurze Freude für Tsonga nach dem Gewinn den ersten Satzes

Kurze Freude für Tsonga nach dem Gewinn den ersten Satzes

Bitteres Comeback für Roger Federer als Daddy. Er ist im Viertelfinal von Montreal am Franzosen Jo-Wilfried Tsonga gescheitert.

Roger Federer hat in seinem ersten Turnier als Papi den Einzug in den Halbfinal verpasst. Er scheiterte in Montreal am Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, nachdem der Basler bereits wie der sichere Sieger auf dem Platz stand.

Roger Federer unterlag im Viertelfinal dem als Nummer 7 gesetzen Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 6:7 (7:5), 6:1, 6:7 (3:7). Während die Weltnummer 1 im Auftaktssatz einige Mühe bekundete und prompt im Tie-Break verlor, gelang Tsonga im zweiten Satz kaum etwas wunschgemäss. Der Franzose lag schon nach wenigen Minuten 0:3 zurück, ehe er sich wegen Schmerzen medizinisch behandeln lassen musste.

Die Pause half, der Franzose kam zurück ins Spiel. Zwar verlor er den zweiten Satz und musste sich im dritten gleich zu Beginn den Aufschlag abnehmen lassen. Nach einem weiteren Aufschlagsgewinn kam jedoch mehr und mehr Federer in Bedrängnis. Erst musste der Basler beim Stand von 5:3 ein Break hinnehmen, dann liess ihn Tsonga in dessen Aufschlagsspielen kaum noch zu Punkte kommen. Federer wirkte verunsichert und verärgert, traf den Ball nicht wunschgemäss.

Bei 5:4 kam Tsonga zu einer weiteren Breakchance, verwertete sie prompt. Wie zu Beginn der Partie war der Franzose erneut klar der bessere Mann auf dem Platz: Federer musste gegen den Matchverlust aufschlagen. Das Game war ein zermürbendes Grundlinienspiel. Tsonga hatte drei Matchbälle, verspielte sie alle. Erneut ein Tie-Break. Erneut ging Tsonga in Führung, kam zu einem weiteren Matchball bei Aufschlag Federer. Der Basler schenkte ihm den Sieg mit einem Doppelfehler. Tsonge trifft nun im Halbfinal auf den Schotten Andy Murray.

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