Erst zum dritten Mal diese Saison kamen über 5000 Zuschauer ins Lido (5279), und zumindest die Rapperswil wohlgesonnenen Fans brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Die Lakers dominierten die Gäste aus der Hauptstadt klar, trafen aber auch auf erstaunlich wenig Gegenwehr. Bern reagierte erst ab der 31. Minute und nach dem 0:4 (Stacey Roest), als die Rapperswiler ihre Gedanken schon beim nächsten Spiel am Samstag in Biel hatten. Weil aber Daniel Manzato tadellos parierte (32 Paraden), resultierte trotz Nachlässigkeiten in der zweiten Spielhälfte der deutlichste Heimsieg über Bern seit fünf Jahren (6:2 im Oktober 2004).

Keinen besonders guten Tag erwischte Berns Goalie Marco Bührer. Der Bündner in Berner Diensten liess drei der ersten sieben Schüsse passieren, beim 0:1 (Sandro Tschuor) und 0:3 (Thomas Pöck) machte er keine gute Figur. Beim SCB kamen der Ausländer Brett McLean (erzielte das Ehrentor) und im vierten Block der junge Joel Vermin erstmals zum Einsatz.

Rapperswil-Jona - Bern 5:1 (3:0, 1:0, 1:1).

Diners Club Arena. - 5279 Zuschauer. - SR Reiber, Abegglen/Kaderli. - Tore: 8. Tschuor (Samuel Friedli) 1:0. 13. Berglund (Sven Berger, Raffainer) 2:0. 16. Pöck (Guyaz, Roest/Ausschluss Chatelain) 3:0. 31. Roest (Rizzello, Guyaz) 4:0. 51. Roest (Geyer/Ausschlüsse Roche, Martin Plüss; Berglund) 5:0. 59. McLean (Scherwey, Roche/Ausschluss Burkhalter) 5:1. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 7mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Bartecko, Beat Gerber) gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Berglund; Rüthemann.

Rapperswil-Jona: Manzato; Pöck, Sven Berger; Andreas Furrer, Geyer; Blatter, Guyaz; Bucher, Parati; Raffainer, Sirén, Berglund; Riesen, Burkhalter, Reuille; Voegele, Roest, Rizzello; Samuel Friedli, Tschuor, Walser.

Bern: Bührer; Jobin, Hänni; Roche, Josi; Rytz, Beat Gerber; Stettler, Fey; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Vigier, McLean, Bartecko; Pascal Berger, Trevor Meier, Scherwey; Vermin, Chatelain, Daniel Meier.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Paterlini, Nordgren und Marco Streit, Bern ohne Philippe Furrer, Dubé, Dominic Meier, Thomas Ziegler, Reichert (alle verletzt) und Gamache (überzähliger Ausländer).