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Ralph Krueger darf bleiben

Steht Ralph Krueger nicht mehr mit dem Rücken zur Wand?

Ralph Krueger

Steht Ralph Krueger nicht mehr mit dem Rücken zur Wand?

Ralph Krueger darf als Trainer der Schweizer Eishockey-Nati weitermachen. Das beschliesst der Verwaltungsrat von Swiss Ice Hockey unter der Leitung von Philippe Gaydoul.

Der Beschluss wurde nach eingehender Analyse geschlossen gefällt. Ralph Krueger bleibt mindestens bis zu den Olympischen Spielen in Vancouver im Februar 2010 im Amt.

Doch der Nati-Coach erhält eine klare Zielvorgabe. Die Führung von Swiss Ice Hockey erwartet im Minimum einen Platz unter den ersten acht Teams.

Der Entscheid kommt einigermassen überraschend. Philippe Gaydoul, der neue starke Mann im Schweizer Eishockey, hatte in einem Interview im BLICK forsche Töne angeschlagen.

Das Geld spielt eine Rolle

«Wenn jemand in dieser Situation von einem Heimnachteil spricht und dann auch noch die Meinung vertritt, dass die neue Verbandsspitze nichts dazu zu sagen hat, wie es mit dem Trainer weitergeht, das befremdet mich», sagte Gaydoul über Krueger.

Das Problem aber ist das Geld: Swiss Ice Hockey steht finanziell nicht übermässig gut da. Das dürfte der Hauptgrund sein, weshalb Krueger noch im Amt bleiben darf.

So liest sich jedenfalls das Communiqué von Gaydoul: «Wir sind heute überzeugt, dass aus sportlicher Sicht kein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Dass wirtschaftliche Gründe auch Teil der Überlegungen waren, ist selbstverständlich.»

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