Nicht dabei war Raffaele Sannitz, der im ersten Drittel des Startspiels in einen Check gelaufen war.

"Er hat aber gute Chancen, am Sonntag zu spielen", gab Ralph Krueger Entwarnung, "aber wir sind im Moment sehr defensiv, wenn mit einem unserer Spieler etwas passiert und wollen nichts riskieren."

Die Partie gegen Frankreich war für Krueger am Tag danach nur noch eine Randnotiz. Aus dem erknorzten Sieg will er gegen den zweiten Nachbarn Deutschland aber einiges mitnehmen: "Wir haben viele Sachen auch gut gemacht und wollen darauf aufbauen. Defensiv waren wir insgesamt solid, vor allem wenn man einbezieht, dass wir 12 Minuten in Unterzahl spielten und weniger als 15 Schüsse zugelassen haben."

Die Schweiz ist auch in der nächsten Partie gegen Deutschland favorisiert. Zu gewinnen gibt es aber ausser weiteren drei Punkten nicht viel, wird doch ein weiterer Sieg erwartet und der Gegner wird deutlich stärker sein. Krueger erwartet ein typisches Spiel gegen den Erzrivalen: "Ich nehme an, dass es wie meistens auch wieder um ein Tor gehen wird."

Auch Kruegers Antipode Uwe Krupp hat auf einer Position ein Fragezeichen. Verteidiger Michael Bakos schied kurz vor Ende des ersten Drittels gegen Russland mit einer Kopfverletzung aus, über seinen Einsatz wird erst kurz vor Spielbeginn befunden.