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Radsportverband fordert Dopingverfahren gegen Contador

Die UCI verlangt die Einleitung eines Dopingverfahrens gegen Alberto Contador

Die UCI verlangt die Einleitung eines Dopingverfahrens gegen Alberto Contador

Der Rad-Weltverband (UCI) verlangt die Einleitung eines Dopingverfahrens gegen den Tour-de-France-Gewinner Alberto Contador.

Dies meldete die Nachrichtenagentur AFP. Beim Spanier waren bei einer Kontrolle bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt geringe Mengen der verbotenen Substanz Clenbuterol nachgewiesen worden. Contador berief sich darauf, er habe verseuchtes Fleisch konsumiert und bestreitet Doping vehement.

Die UCI hatte den positiven Test des dreifachen Tour-de-France-Siegers am 30. September bekanntgegeben und angesichts der minimalen Konzentration von 50 Picogramm pro Milliliter eine wissenschaftliche Untersuchung gemeinsam mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) angekündigt. Nach wochenlanger Prüfung der Sachlage durch die WADA hat die UCI nun reagiert.

Das Disziplinarverfahren muss vom zuständigen spanischen Verband innerhalb eines Monats durchgeführt werden. Wird der 27-jährige Contador bestraft, verliert er den Sieg bei der diesjährigen Tour de France an den Luxemburger Andy Schleck.

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