Vogel siegte sechs Hundertstel vor dem Italiener Patrick Thaler, derweil sich der favorisierte Silvan Zurbriggen als Dritter mit Silber, und Sandro Viletta als Vierter mit Bronze begnügen mussten. Für den 26-jährigen Nidwaldner nahm der Winter dank seinem ersten Meistertitel ein erfreuliches Ende. Vogel konnte diese Saison wegen einer Viruserkrankung nur zwei Weltcuprennen bestreiten, in denen er jeweils ausschied. Letzten Winter hatte ihn ein Bandscheibenvorfall zu einer längeren Pause gezwungen.

Marc Gini, der letztjährige Slalom-Meister, konnte seinen Titel nicht verteidigen. Wegen einer Hirnerschütterung, die er letzte Woche im Training erlitt, musste der Bündner Forfait geben. Unter die Ausgeschiedenen reihten sich als prominenteste Fahrer Marc Berthod, Junioren-Weltmeister Reto Schmidiger und Justin Murisier, der Schweizer Meister in der Super-Kombination. Die Resultate:

1. Markus Vogel (Beckenried) 1:38,72. 2. Patrick Thaler (It) 0,06 zurück. 3. Silvan Zurbriggen (Glis/SM-Silber) 0,63. 4. Sandro Viletta (La Punt Chamues/SM-Bronze) 0,69. 5. Marc Gisin (Engelberg) 0,99. 6. Philipp Schmid (De) 1,72. 7. Armin Triendl (Ö) 1,92. 8. Doriano Bergamin (Lenzerheide) 2,23. 9. Gabriel Anthamatten (Saas-Almagell) 2,56. 10. Beat Feuz (Schangnau) 2,69. -- 34 Fahrer klassiert. -- Ausgeschieden u.a.: Marc Berthod (St. Moritz), Justin Murisier (Prarreyer) und Reto Schmidiger (Hergiswl).