Die Siegprämie von 90'750 Euro sicherte sich überlegen der 24-jährige Belgier Jos Verlooy mit seinem Schimmel-Hengst Caracas. Zweiter im GP wurde der erfahrene Robert Whitaker mit Calwalk, der Baumanns Zeit in der Barrage über acht Hindernisse noch um zwölf Hundertstel unterbot.

Auf Rang 7 sprang Alain Jufer mit Idalville d'Esprit. Auch der Jurassier blieb auf dem elfjährigen Belgier, den er erst seit April in seinem Beritt hat und in der Vorwoche Platz 11 im Viersterne-GP von Montana erreichte, fehlerlos.

Zehn der 46 gestarteten Paare drangen in den mit 275'000 Euro dotierten Gran Premio vor, darunter mit Elian Baumann und Alain Jufer zwei Schweizer. Überraschungsmann Baumann zeigte sich nach seinem flotten Ritt mit dosiertem Risiko äusserst zufrieden, gewann er doch gut 40'000 Euro Preisgeld und damit so viel wie noch nie.

Ascona lockte internationale Spitzenreiter in diesem Jahr mit dem höchstdotierten Outdoor-GP der Schweiz. Die Preissumme liegt um 125'000 Euro höher als diejenige am CSIO St. Gallen. Auch Schweizer Spitzenkräfte fanden sich am Lago Maggiore ein. Die EM-Anwärter Niklaus Rutschi, Paul Estermann und Beat Mändli aber nicht mit ihren Cracks. Mit ihren Zweitpferden verpassten sie ebenso die Barrage wie Janika Sprunger mit ihrer noch "grünen" Zukunftshoffnung King Edward.