Perez, der auf dem 4,005 km langen Circuit 62 Runden mehr drehte als am Mittwoch, verlor auf die Bestzeit Kubicas 1,325 Sekunden. Im Vergleich zu seinem ersten Testtag war der 21-jährige Mexikaner auf seiner besten Runde über 1,7 Sekunden schneller und klassierte sich bei zwölf Testfahrern im 8. Rang.

Sébastien Buemi vermochte sich im Toro Rosso-Ferrari gegenüber dem Vortrag ebenfalls zu steigern und war anderthalb Sekunden schneller, zu mehr als Platz 10 im Tagesklassement reichte dies jedoch nicht.

Zum Abschluss der Testfahrten in Valencia verwies Robert Kubica (Lotus-Renault) den Deutschen Adrian Sutil um 0,057 Sekunden auf Rang 2. Der Force-India-Fahrer war noch mit einem Vorjahresmodell auf der Strecke, ebenso wie der drittplatzierte Jenson Button (Gb) im McLaren-Mercedes.

Für Aufregung am Donnerstag sorgte Felipe Massa. Bereits in der ersten Teststunde fing der neue Ferrari F150 des Brasilianers Feuer. Es war dies der erste spektakuläre Motorschaden des Formel-1-Jahres 2011. Ursache war ein Ölleck, wie Ferrari später mitteilte.

Valencia (Sp). Formel-1-Testfahrten. Dritter Tag: 1. Robert Kubica (Pol), Lotus-Renault, 1:13,144 (95 Runden). 2. Adrian Sutil (De), Force India-Mercedes, 0,057 Sekunden zurück (117). 3. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 0,409 (105). 4. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 0,792 (105). 5. Felipe Massa (Br), Ferrari, 0,873 (80). 6. Timo Glock (De), Virgin-Cosworth, 1,063 (114). Ferner: 8. Sergio Perez (Mex), Sauber-Ferrari, 1,325 (104). 9. Michael Schumacher (De), Mercedes, 1,393 (110). 10. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari, 1,657 (73). - 12 Teilnehmer.