Seit dem 9. Oktober und einem 7:2 gegen die Florida Panthers hatte der ehemalige Verein des Schweizer Goalies Martin Gerber (Stanley-Cup-Sieger 2006) nicht mehr gewonnen. Im 15. Spiel seither lief endlich wieder einmal (fast) alles nach Plan. Die Hurricanes lagen in der 25. Minute 3:0 voran, gingen kurz nach Spielhälfte durch das dritte Powerplay-Tor 4:1 in Führung und sahen wie der sichere Sieger aus.

Doch die Minnesota Wild glichen bis zur 53. Minute zum 4:4 aus. Im Penaltyschiessen sorgte Jussi Jokinen, einer von vier finnischen Schützen, für das einzige Tor und riesigen Jubel im RBC Center. Jokinen ist mit 25 verwandelten Penaltys der beste NHL-Spieler dieser Statistik, seitdem die Kurzentscheidung auf die Saison 2005/06 hin eingeführt wurde.

Mit dem ersten Sieg nach zehn Niederlagen nach regulärer Spielzeit und vier in Verlängerung oder Penaltyschiessen vermied es das aktuelle Team der "Canes", in die Vereinsgeschichte einzugehen. Seit die Franchise 1979 als Hartford Whalers in die NHL aufgenommen wurde, blieb die Mannschaft einzig 1992 genau gleich lange ohne Erfolgserlebnis.

NHL. Sonntag: Carolina Hurricanes - Minnesota Wild 5:4 n.P. Atlanta Thrashers - Edmonton Oilers 3:2. Chicago Blackhawks - San Jose Sharks 4:3 n.V.