Nach einem torlosen ersten Drittel schossen der Kanadier Kirby Law (29.)und Benjamin Plüss (40.) die Gäste in den zweiten 20 Minuten 2:0 in Führung. Law erwischte Lions-Torhüter Ari Sulander, der den Vorzug vor Lukas Flüeler erhalten hatte, bei seinem erst fünften Tor in dieser Saison in der nahen Ecke. Plüss brauchtein Fribourgs drittem Powerplay nach einem ePass von Julien Sprunger nur noch einzuschieben.

Diesen Vorsprung gab das mit Kontern stets gefährliche Gottéron dank grossem Kampfgeist und dem überragenden Torhüter Sébastien Caron nicht mehr aus der Hand. Der Kanadier, der zum besten Spieler der Gäste gewählt wurde,zeigte, warum er zu den besten seines Faches in der Schweiz gehört, und liess sich nur in der 59. Minute durch einen platzierten Schuss von Radoslav Suchy bezwingen. 41 Sekunden vor dem Ende machte Gottérons Topskorer Sandy Jeannin mit dem 3:1 ins leere Tor alles klar.

ZSC Lions - Fribourg-Gottéron 1:3 (0:0, 0:2, 1:1).

Hallenstadion. -- 8206 Zuschauer. -- SR Mandioni, Fluri/Wehrli. -- Tore: 29. Law (Jeannin, Knöpfli) 0:1. 40. Plüss (Sprunger, Bykow/Ausschluss Suchy) 0:2. 59. Suchy (Monnet) 1:2. 60. (59:19) Jeannin 1:3 (ins leere Tor). -- Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Bühler) gegen die ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. -- PostFinance-Topskorer: Gardner; Jeannin.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Daniel Schnyder; Stoffel, Schelling; Gardner, Pittis, Sejna; Bastl, Alston, Monnet; Bühler, Oliver Kamber, Krutow; Aurelio Lemm, Gloor, Grauwiler.

Fribourg-Gottéron: Caron; Heins, Birbaum; Marc Abplanalp, Reist; Seydoux, Collenberg; Snell; Neuenschwander, Meunier, Geoffrey Vauclair; Law, Jeannin, Knöpfli; Sprunger, Bykow, Benjamin Plüss; Lauper, Montandon, Wirz.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Adrian Wichser, Cadonau (beide verletzt), Trudel und Pratt (beide überzählig). Fribourg-Gottéron ohne Chouinard, Ngoy, Botter (alle verletzt) und Mowers (überzählig). -- 18. Pfostenschuss Alston. -- Timeout ZSC Lions (58:40), danach bis 59:19 ohne Torhüter.