Nach schweren Hirnblutungen

Olympia-Sieger Iouri Podladtchikov lässt sein Gehirn vermessen

Iouri Podladtchikov beim EEG auf dem Prüfstand.

Iouri Podladtchikov beim EEG auf dem Prüfstand.

Nachdem er bei einem Sturz bei den X-Games schwere Hirnblutungen erlitten hatte und auf die Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang hatte verzichten müssen, lässt sich Iouri Podladtchikov im Zürcher Unispital durchchecken.

Wegen der Nachwirkungen eines Sturzes und den dabei erlittenen Hirnblutungen musste Iouri Podladtchikov auf die Olympischen Spiele in Pyeongchang verzichten. «Würde ich den Kopf noch einmal anschlagen, könnte alles zu Ende sein. Die Welt meinte, ich hätte eine Hirnerschütterung. Doch in Los Angeles haben die Ärzte Hirnblutungen festgestellt», sagte der 29-Jährige in Korea.

Der Olympia-Sieger von Sotschi 2014 reiste noch vor dem Wettkampf in die Schweiz zurück. Seither wird seine gesundheitliche Entwicklung genau verfolgt. Im Unispital Zürich unterzog er sich nun einer Elektroenzephalografie, kurz EEG. Es handelt sich dabei um ein Verfahren, bei dem die elektrische Aktivität des Gehirns aufgezeichnet wird. (sih)

Iouri Podladtchikov muss auf Olympia-Start verzichten

Iouri Podladtchikov muss auf Olympia-Start verzichten

Schwerer Rückschlag für das Schweizer Halfpipe-Team: Iouri Podladtchikov wird aufgrund der Nachwehen seines heftigen Sturzes an den X-Games nicht zum olympischen Wettkampf antreten können. Am Freitag gab Podladtchikov an einer Medienkonferenz in Yongpyong bekannt, dass er nach dem Sturz bewusstlos war und vor allem dass Blutungen im Hirn und Schwellungen im Kopf aufgetreten seien. Trotz der Enttäuschung sagt Podladtchikov: "Ich bin froh, nun hier sitzen zu können. Es drohte viel Schlimmeres als die Nicht-Teilnahme an den Olympischen Spielen."

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