Super-G Val Gardena

Nur Svindal schneller als Janka

Der Bündner Carlo Janka ist nach der verpatzten Woche von Val d'Isère zum Erfolg zurückgekehrt.

12 Hundertstel nur fehlten Janka im Weltcup-Super-G von Val Gardena zu seinem vierten Saisonsieg. Um diese Differenz musste sich der 23-jährige Mann aus Obersaxen dem Norweger Aksel Lund Svindal beugen. Als Zweiter machte aber Janka die Ereignisse von Val d'Isère, wo er dreimal in Serie ausgeschieden und im Riesenslalom ziemlich heftig gestürzt war, vergessen. Erstmals überdies erreichte der Bündner im Super-G einen Platz auf dem Podest. Rang 6 war bisher sein bestes Resultat in dieser Disziplin. Und im Gesamt-Weltcup liegt nun Janka wieder vorne. Um 25 Zähler setzte er sich vor Benjamin Raich, der in Val Gardena Neunter wurde.

Dank Janka belegte wie im Vorjahr ein Schweizer den 2. Platz im Super-G von Val Gardena. 2008 war es Didier Défago gewesen, der Zweiter geworden war. Défago reichte es diesmal zum 6. Rang. Didier Cuche dagegen war nicht vom Glück begünstigt. Bei der ersten Zwischenzeit hatte der Neuenburger zwar nur 2 Hundertstel hinter Svindal zurückgelegen, doch dann verpasste er ein Tor und schied aus. Immerhin kam der durch seinen Rippenbruch handicapierte Cuche ohne Sturz durch.

Janka und Défago waren die beiden einzigen Schweizer in den ersten Zehn. Als nächstbester schaffte es Ambrosi Hoffmann auf Rang 14. Eine starke Leistung gelang dem Glarner Patrick Küng, der mit Nummer 36 in seinem erst zweiten Super-G auf den 20. Platz fuhr und damit sein zweitbestes Resultat errang. Tobias Grünenfelder kam auf Rang 18, Ralf Kreuzer mit Startnummer 58 auf Rang 22 und Silvan Zurbriggen auf Rang 24.

Aksel Lund Svindal feierte seinen ersten Saisonsieg, nachdem er bisher zweimal als Dritter aufs Podest geschafft hatte. Insgesamt war es sein 13. Erfolg, der fünfte in einem Super-G. Die Überraschung des Rennens war indes der drittplatzierte Südtiroler Patrick Staudacher, der 2007 in Are so überraschend Weltmeister im Super-G geworden war und nun erstmals im Weltcup einen Podestplatz belegte.

Stand nach 45 Fahrern: 1. Aksel Svindal (No) 1:38,35. 2. Carlo Janka(Sz) 0,12 zurück. Patrick Staudacher (It) 0,15. 4. Mario Scheiber (Ö) 0,62. 5. Bode Miller (USA) 0,69. 6. Didier Defago (Sz) 0,83. 7. Erik Guay (Ka) 0,95. 8. Robbie Dixon (Ka) 0,06. 9. Benjamin Raich (Ö) 1,00. 10. Marco Büchel (Ö) 1,02. 11. Hannes Reichelt (Ö) 1,11. 12. Ales Gorza (Sln)1,14. 13. Michael Walchhofer (Ö) 1,20. 14. Ambrosi Hoffmann (Sz) 1,29. 15. Andrew Weibrecht (USA) 1,32. - Ferner:18. Tobias Grünenfelder 1,52. 20. Patrick Küng (Sz) 1,57. 22. Ralf Kreuzer (Sz) 1,62. 24. Silvan Zurbriggen 1,75. - Ausgeschieden u.a. Didier Cuche.

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