Ein ganz besonderer Anlass bei einem Sponsor des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes (NWSV): Ein Steh-Apéro mit feinen Köstlichkeiten, Crevetten, Poulet, Lamm, Speckdatteln auf einem Teppan Yaki hergerichtet und Kürbissuppe. Weiter gab es gutes Gebäck mit Schinken, dazu Weisswein, Orangensaft oder Mineralwasser zum Anstossen, auf die bereits sechs Jahre Zusammenarbeit mit dem NWSV.

Sepp Gugerli von Electrolux zeigte sich erfreut über die flotte Schwingerschar und die Technischen Leiter, die mit den am Eidgenössischen Schwingfest beteiligten Kampfrichtern, den drei Physiobetreuerinnen, dem Masseur, dem Teamarzt, den Medienverantwortlichen der Kantone, dem Verbandsfotografen und dem J&S-Coach kamen und beherzt über den vergangenen Grossanlass in Estavayer redeten.

Der Verkaufsdirektor Electrolux Schweiz, Marcel Sonderegger, hob mit seinen Worten die tolle Stimmung hervor, welche seine Kunden jeweils an den Schwingfesten, ob regional, kantonal, oder auf der nordwesteschweizer Bühne, sogar am Eidgenössischen erleben dürfen. Schwingen sei sexy geworden, man rede Land auf, Land ab davon, es sei schweizerisch und habe eine gute Tradition und er seit stolz, dies unterstützen zu können, hoffentlich auch in Zukunft.

Die Gastgeber von Electrolux: Jürg Achermann, Sämi Strahm, Marcel Sonderegger, Sepp Gugerli (v.l.n.r)

Die Gastgeber von Electrolux: Jürg Achermann, Sämi Strahm, Marcel Sonderegger, Sepp Gugerli (v.l.n.r)

Stefan Strebel, Technischer Leiter des NWSV, liess die Vorbereitungen auf Estavayer 2016 nochmals Revue passieren. In den Vordergrund stellte er die erstmals gezielt eingesetzte mentale Teambildung mit Jörg Wetzel im Bad Ramsach, die von Röbi Buchli sehr gut umgesetzt wurde. Dort wurden die Grundlagen für das ganze Projekt gelegt, mit der Unterstützung der Physio und dem Teamarzt Urs Martin aus der Rennbahnklinik in Muttenz. Weiter arbeitete man mit Martin Zimmermann, Martina  Büel und dem Masseur Roli Huber aus dem Altius Swiss Sportmed Center AG in Rheinfelden auf die gesteckten Ziele hin.

Stefan definierte im Vorfeld sechs Eidgenössische Kränze und davon einen Neueidgenossen als Zielvorgabe. Fazit: Fünf Kränze sind erreicht, Bruno Gisler, Mario Thürig als bereits bewährte, dann sogar drei Neueidgenossen, Nick Alpiger, Patrick Räbmatter und David Schmid. Eine gute Teamleistung, zu bemerken ist, dass der NWSV mit den Mittelschwingern recht gut aufgeholt hat, ganze vier NWSV-Athleten standen auf der Schlussrangliste einen Viertelpunkt hinter dem begehrten Eichenlaub.

Der NWSV kann also optimistisch in die Zukunft blicken. Wenn sie gesund bleiben, können der NWSV mit sieben Eidgenossen ins Geschehen 2017 eingreifen, was seit 30 Jahren nicht mehr der Fall war.

Das Teppan Yaki war begehrt.

Das Teppan Yaki war begehrt.

Verbandspräsident Daniel Dreier hob die gute Zusammenarbeit und auch die Vertragsunterzeichnung für die nächsten drei Jahre bis zum Eidgenössischen 2019 in Zug heraus. Es sei toll, so eine Unterstützung zu haben, es brauche auch finanziellen Rückhalt, um die ganzen Vorbereitungen, mentalen Trainings und Schwingabenden zu organisieren, die Infrastruktur, und am Ende die gemeinsamen Aufritte in den Verbandsfarben auf den Schwingplätzen bieten zu können. 

In der Kantine gab es dann ein Nachtessen, Nüsslisalat, ein feines Buffet mit niedergegartem Schweinsbraten mit Nudeln, Pommes und Gemüse und ein Dessert nach Schwingerart, ein grosses Stück Cremeschnitte.

Zum Abschluss des Abends gab es für jeden im Team ein von der Medienchefin Astrid Rohner-Vogt organisiertes, schönes Fotobuch, das den ganzen Weg von den Vorbereitungen bis hin zu den Kämpfen im Stadion des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2016 in Estavayer zeigte, die Kranzgewinne in der Saison 2016, die Trainings in Aarau, die mentalen Abendtrainings in Bad Ramsach und die Trainingsweekends in Magglingen.